Viele Bestleistungen bei Nordrheinmeisterschaften für SLCer
Nordrhein Meisterschaften U16, U20, M, F
Bei den für viele Athletinnen und Athleten zum Saisonhöhepunkt ausgerufenen Nordrhein Meisterschaften der U16, U20 und Männer/Frauen in Mönchengladbach, zeigten die SLCer trotz wechselhafter Bedingungen einige ansprechende Leistungen, sowie 2 Medaillen.
Bereits am Freitagabend ging es für Mia Veit (wU20) über 3000m los. In einem starken Feld, das sich schnell auseinander zog musste Mia sehr viel Tempoarbeit für die Nachfolgegruppe machen und belohnte sich trotz dessen in 11:16,59 Min. mit dem Urkundenplatz 5.
Am Samstag standen vor allem die Kurzsprints im Fokus. Über die 100m der W15 verbesserte Emma Römer ihre Bestzeit auf 13,85s und zog ins Halbfinale ein, welches Nele Birkhof in 14,37s verpasste. In diesem schied sie zwar leider aus, überzeugte danach aber in 46,55s über 300m (Platz 17) mit einer weiteren PB. Laura Pietrek (W14) erwischte leider einen der ganz wenigen Gegenwindläufe und schied in 14,24s ebenso wie Sarah Mann (in 14,83s in den Vorläufen aus. Besser machte es Sarah im Kugelstoßen, bei dem 8,11m mit Platz 11 belohnt wurden. Laura kam zudem im Weitsprung auf 4,18m und Platz 33.
Kilian Krings qualifizierte sich in 11,97s souverän für das 100m Halbfinale der M15. In diesem verbesserte sich Kilian bei minimal zu viel Rückenwind (+2,2m/s) auf starke 11,82s. Im Finale gab es in 11,91s wieder eine gute Zeit, mit der er als 4. das Podest knapp verpasste.
Nachdem Nico Schrinner (mU20) mit 42,21m und Platz 5 im Speerwurf einen erfolgreichen „Ausflug“ in eine andere Disziplin wagte, ging es dann auf seine Lieblingsstrecke, die 200m. In 22,89s blieb Nico hier das erste Mal unter 23 Sekunden und kam auf einen guten 8. Rang.
Sein Comeback auf deutschem Boden gab Maximilian Kremser bei den Männern. Die halbe Stadionrunde nutzte er in 22,34s (Platz 6) als Auftakt für die 400m am darauffolgenden Tag. Dahinter kamen Nils Brandenburger auf Platz 18 und Sebastian Thelen auf Platz 22. So schnell wie schon seit ein paar Jahren nicht mehr, war in eben dieser 200m Konkurrenz Leif Deinet. Leif kam gut durch die Kurve und gewann in 22,04s die verdiente Bronzemedaille! Die Zeit hätte ebenfalls die U23 DM Qualifikation bedeutet, wenn nicht der Rückenwind etwas zu stark von hinten gekommen wäre (+2,2m/s).
Titel für Soßnitza an Tag zwei
Der zweite Meisterschaftstag begann mit dem Speerwurf der W14 und Lieselotte Truß. Gleich in Durchgang Nummer 1, bugsierte Liesi den Speer auf eine neue PB von 25,93m, der ihr den Finaleinzug und einen tollen Platz 6 bescherte. Als 11. verpasste Janka Schöppy das Speerwurffinale der W15 mit 22,73m um gut 1,5m.
Für Simon Soßnitza war es eigentlich nur Formsache den Speerwurftitel der M15 zu gewinnen. Neben 49,91m und Gold, war es aber umso wichtiger, dass sein zuletzt angeschlagenes Knie vom Stemmbein gehalten hat und er schmerzfrei werfen konnte.
Bei optimalen Bedingungen (+1,9m/s) nutzte Luis Kauermann (mU20) zu einer neuen 100m Bestzeit und zog ins Halbfinale ein. In diesem verpasste er das Finale mit zu viel Rückenwind (+2,1m/s) in erneut guten 11,23s denkbar knapp. Für Leif war es bei den 100m ebenfalls kein Problem in 11,01s ins Halbfinale einzuziehen. In diesem steigerte er seine PB auf 10,95s und zog in ein hochklassiges Finale ein. Leider stolperte Leif am Start und er musste sich in 11,24s mit Platz 8 zufrieden geben.
Über 1500m der Männer war Leon Röhrig mit seiner Zeit von 4:37,85 Min. und Platz 10 nicht ganz zufrieden. Ebenfalls ein Tag zum Vergessen passierte Maximilian. Über seine Paradestrecke, den 400m, musste er die letzten 100m doch stärker Tribut zollen als gedacht und kam in 51,83s auf Platz 13. Den Abschluss des Wochenendes setzten Laura, Emma, Janka und Carlotta über die 4x100m. Auch wenn nicht alle Wechsel optimal verliefen, gab es eine Saisonbestzeit von 54,69s und Platz 18.
Sebastian Thelen
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