Tennis-Herrentour 2017

Traditionell startete am 8.6. ein Teil der Tennis-Herren-Hobbymannschaft zu ihrer 4-tägigen Jahresfahrt. Von Solingen-Hbf. ging es über Hannover nach Goslar, der alten Kaiserstadt am Harz, als Quartierort. Als Auftakt der 4-tägigen Tour war ein Besuch in Bad Harzburg eingeplant. Dort würde per Gondelbahn der Burgberg „erklommen“, um von oben festzustellen, wie schön es doch unten ist. Die Lohmühle in Goslar war für das erste gemeinsame Abendessen reserviert. Ein voller Erfolg was die Speisen, Getränke, aber auch die Lokalität betraf.

Am folgenden Freitag reisten wir mit dem Harzexpress nach Wernigerode um dort den historischen Dampfzug der Harzer-Schmalspurbahn zu besteigen und nach 1 Stunde 40 Minuten und wunderschöner Landschaft auf dem höchsten Berg des Harzes, dem Brocken, eine grandiose Landschaft überblicken zu können. Herrliches Wetter und zunächst angenehmer Wind begleitete unseren Aufenthalt in über 1000 m Höhe über N.N.

Kurz vor der Rückfahrt nach Wernigerode wurde der Wind zum Sturm und Regen setzte ein, der aber in Wernigerode schon wieder vergessen war. Das Abendessen in der „Butterhanne“ schloss den sehr schönen Tag ab. Auch hier fanden wir eine sehr gute Küche, tolles Ambiente und super nette Bedienungen vor was uns veranlasste, das Abendessen am Samstag vom „Brauhaus“ in die „Butterhanne“ zu verlegen.

Am Samstag stand eine Führung im Erzbergwerk „Rammelsberg“, das zum Weltkurlturerbe zählt, auf dem Programm. Zunächst ging es, in sehr engen, stark rumpelnden und völlig dunklen Wagen 500 m in den Stollen hinein, wo uns die Arbeitsweise der Bergleute um 1800 demonstriert wurde. Nach 2 Stunden Führung und einer 30 minütigen Pause erfuhren wir Einzelheiten über die Energiegewinnung mittels Wasser im „Röderstollen“, der uns über 50 m tief in den Berg absteigen ließ.

Nach ermüdendem und kräfteraubendem Aufstieg waren wir stark beeindruckt, mit welchen Mitteln um 1800 Blei, Zink und auch ein wenig Gold dem Berg abgerungen wurde. Zur Entspannung diente ein Spaziergang zum Maltermeisterturm mit herrlichem Blick auf die Kleinstadt Goslar und leckerem Kuchen, Kaffee und Eisbechern.

Der Sonntagmorgen brachte uns in einer weiteren Führung die Stadt und ihre Geschichte als Kaiserpfalz näher. Mit historischem Wissen und bester Erzählkunst zeigte der Stadtführer die Sehenswürdigkeiten auf, die in unglaublich schönen Fachwerkgebäuden ihren Höhepunkt fanden. Die erneute Einkehr in der „Butterhanne“  vor der Rückfahrt nach Solingen diente der Aufnahme ausreichender Flüssigkeit und Nahrung, die in Hannover zum Umstieg in den bereitstehenden IC unterbrochen werden musste.

Wie es aussieht, freuen sich alle 13 Teilnehmer schone heute auf die Folgetour im kommenden Jahr.

Dieter Matheis

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