Tennis-Herrentour 2015 – Cottbus und Spreewald

Nach dem Besuch in Bayern im Jahr 2014 stand in diesem Jahr wieder ein Ziel auf ostdeutschem Gebiet auf dem Programm der Tennis-Herren.

Kahnfahrt in Lübbenau

Mit der Deutschen Bahn ging es über Wuppertal und Berlin nach Cottbus. Im „Hotel Ostrow“ fanden wir eine angenehme Bleibe, die durch einen Willkommenstrunk seitens des Hoteliers noch sympathischer wurde.

Nach der obligatorischen Zimmerverteilung und dem berühmten „frisch machen“ stand der erste Programmpunkt an: Stadtführung Cottbus. Da Cottbus keine so riesige Stadt ist und wir durch die lange Bahnfahrt auch etwas geschlaucht waren, waren wir nicht unglücklich darüber, dass wir den Stadtführer ermuntern konnten, das ganze etwas zu „straffen“ Schließlich hatten alle einen prächtigen Hunger und unverschämten Durst.

Im Restaurant „Melde Keller“ am historischen Marktplatz waren unsere vorreservierten Plätze bereit, so dass sich nach ersehntem kühlen Getränk und  Abendessen die erhoffte Erholung rasch einstellte.

Am 2. Tag unseres viertägigen Aufenthaltes stand eine Bahnfahrt nach Lübbenau mit anschließender Kahnfahrt durch den Spreewald auf der Tagesordnung. Auch hier wartete der vorbestellte Kahn samt Fahrer auf uns. Unter sachkundiger Anleitung und in sehr erholsamer Ruhe steuerte uns der Fahrer durch die urigen Spreearme, wobei bei einem kurzen Zwischenstop typische Spreewaldspezialitäten verkostet und gekauft werden konnten (Schmalzbrote und die verschiedensten und sehr leckeren Gurken) Nach 3 Stunden Kahnfahrt erwartete uns die bestellte Stadtführerin um uns Lübbenau näher zu bringen. Ermüdet von der Lauferei ließen wir es uns um Cafe „Fontane“ bei Eis, Kaffe und Kuchen gut gehen.

Das Abendessen nahmen wir dann im „Olympia“ in Cottbus zu uns um dann ganz schön müde im Hotel selig ins Bett zu schlupfen.

Für den 3. Tag war eine Fahrradtour durch den Spreewald geplant. Dazu mussten wir per Bahn nach Burg fahren, um dort die bestellten Räder zu übernehmen. Da ein Teilnehmer verpennt hatte, traten wir die Zugfahrt ohne ihn an, um dann in Burg auf ihn zu warten. Das diese Wartezeit zu unserem Erstaunen nur sehr kurz war, lag an der Cleverness des Verschlafenen, denn er war per Anhalter nach Burg gereist und war fast gleichzeitig mit uns vor Ort!!

Die Radtour ging auf flachen sehr gut ausgebauten Wegen durch herrliche Wald- und Wiesenlandschaften, wo sich auch eine Einkehrmöglickeit für die Mittagspause fand. Nach ca. 30 km trafen wir wieder am Ausgangspunkt ein und nahmen die Rückreise nach Cottbus in Angriff um dort im „Stadtwächter“ zu Abend zu essen.

Der Sonntag war unser Heimreisetag. Der gebuchte Zug führ um 13 h ab Cottbus. Um die Zeit bis dahin zu nutzen besuchten wir den bekannten Fürst Pückler Park. Ein ausführlicher Spaziergang durch den herrlich angelegten Park rundete unsere diesjährige Tour harmonisch ab.

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