Trainingslager Westerstede 2011

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Zum 6. Mal in Folge belegten 26 SLCer unter Häuptling Detlef vom Stamm der Muskelquäler einen Teil des Hössensportzentrums in Westerstede. Wie im letzten Jahr wurde ein Teil der Sportschule eingenommen und dank der zahlreichen Laptops und Musikanlagen mit ausreichend Musik beschallt.

Den vorherigen Trainingslagern gleichbleibend begann der Tag um 7.55 Uhr mit Code 37 - Astral, welches das Vereinsinterne Signal ist, dass es auf zum Frühstück geht. Neu war der ,,Burger Dance", der schon früh am Morgen gesungen wurde, aber auch über den Tag verteilt immer wieder zu hören war. Wer davon noch nicht wach war, wurde dies spätestens bei dem jederzeit freundlichen ,,GUTEN MORGEN!!" von Jens.

Natürlich wurde wieder fleißig drei Mal am Tag trainiert, wobei zum Einlaufen die legendäre Schokorunde nicht fehlen durfte. Damit dies nicht langweilig wurde, sang die ganze Gruppe auf der Strecke so laut, dass es auch auf dem Platz noch zu hören war, und Detlef doch teils das Fremdschämen bevorzugte, sobald wir auf den Platz kamen. Da fragt sich der interessierte Leser natürlich: ,,Was wurde denn da überhaupt gesungen?" und der heisere Autor antwortet: ,,Gib mir ein C - L - U - P - AUSRUFEZEICHEN - AUSRUFEZEICHEN - AUSRUFEZEICHEN - Wir sind der Clup und ihr seid nichts."

Das Training selbst verlief positiv und strahlender Sonnenschein bei jeder Einheit verstärkte die gute Laune aller. Beim Basketball, was immer bei der abendlichen Einheit gespielt wurde, ging es allerdings teilweise nicht so ruhig zu. Mo durfte wegen einem harten Wurf, der seinen Kopf traf, Sonntagabend ins Krankenhaus, wo er aber nicht lange blieb. Ihm gefiel es aber dort so gut, dass er am nächsten Tag noch mit Marie (,,Da ist rohes Fleisch unter dem Nagel zu sehen") und Rhaksmey (ebenfalls Schlag gegen den Kopf) dahin fuhr, sodass er beim dritten Besuch innerhalb von 24 Stunden den Krankenpfleger Robin schon nett begrüßte. Den dreien ist aber auch nicht allzu Schlimmes widerfahren, so konnten sie schon am nächsten Tag wieder mittrainieren.

Zwischen den verschiedenen Trainingseinheiten gab es natürlich auch Pausen, in welchen die Sonne ausgenutzt wurde, um auf der Hochsprungmatte zu liegen oder Beachvolleyball zu spielen. Damit Marie nicht zu lange in der Sonne lag, wurde sie von Martin und Basti mit einem Eimer Wasser gejagt.

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Tommy setzte seinen Unterricht aus dem letzten Jahr fort und lehrte verschiedene Dinge über Muskeln, Schwangerschaft und Geburt. Wie sich bei der Abfrage, unter anderem durch ,,Hang Man", herausstellte, blieb davon auch einiges in den Köpfen der anderen Athleten hängen.

Die Abende verbrachten wir dann hauptsächlich im Gemeinschaftsraum, wo Spiele wie ,,Stadt, Land, Fluss" und ,,Tick-Tack-Buum" zur allgemeinen Erheiterung beisteuerten. Hierbei ist zu erwähnen, dass es das Tier ,,Fluchs" immer noch nicht gibt, und ,,Dreck" ein vielseitig verwendbarer Begriff sein kann.

Kathrin hatte die Haare schön, und durch Caroline setzte sich der Trend der Flechtfrisur dieses Trainingslager stark durch. Es bleibt abzuwarten, wie sich dies in Zukunft weiterentwickeln wird.

Die Trainingseinheit am Dienstagmorgen nutzte Detlef dazu, um mit automatischer Zeitmessung die Zeiten über 30m fliegend seiner Athleten zu überprüfen. Dabei waren Tommy, der seine schnellste Zeit barfuß lief, bei den Jungs und Sandra bei den Mädchen am schnellsten. Doch auch alle anderen liefen trotz der schon recht schweren Beine sehr gute Zeiten, was den Trainer zufrieden stimmte.

Trainingslager2011_3Zum Bedauern aller, mussten wir feststellen, dass der Koch der vergangenen Jahre nicht mehr dort war. Trotzdem bot die Jugendherberge neue Wege der Versorgung. So ließen wir am Mittwochabend die abendliche Trainingseinheit ausfallen und nutzten das schöne Wetter zum Grillen und anschließend noch gemeinsam am Lagerfeuer bei Musik wie ,,Country Roads" zu sitzen.

Trainingslager2011_4Nachdem Mos Klappbett schon beinahe von der Putzfrau entführt worden wäre, war es dann Donnerstagabend endgültig verschwunden. Zuerst stand Zimmer Nr. 13 von Alina, Caro, Caroline und Sandra unter Verdacht, als Rache für den Smiley aus Rasierschaum an ihrem Fenster. Doch dies bestätigte sich auch nach dem Fund des Bettes, an einem kleinen Tümpel mit der Jugendfahne bedeckt, nicht.

Auch ungeklärt blieben die allabendlichen Blitzlichter auf dem Flur, die aus manchen Zimmern ein lautes ,,Oh man!" hervorriefen.

Ebenfalls am Donnerstag kam die langersehnte Gruppe des SC Langenhagen, deren Chicas Tommy direkt nach deren Ankunft beim Essen mit dem Hello Kitty Sticker aus dem letzen Jahr, sowie häufigem Blickkontakt und einem Ständchen überraschte.

Den Titel des unaufgeräumtsten Zimmers ging dieses Jahr mit neuem Trainingslagerekord und weitem Abstand zu den Siegern der letzten Jahre an das Zimmer Nr. 14 von Inga, Leah und Rhaksmey.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir auch dieses Jahr wieder ein sehr lustiges und hoffentlich erfolgreiches Trainingslager hatten, dessen Erfolg sich in der kommenden Saison zeigen wird. Wie jedes Jahr durfte auch dieses Mal wieder eines nicht fehlen:

Regel Nr. 5?! - Wir haben Spaß!

Alles andere wird sowieso überbewertet.

Zu guter letzt dürfen auch die diesjährigen Spitznamen nicht fehlen:

  • Dr. John D.
  • Hänsel & Greydel
  • Cosmo und Sandra

Caroline & Sandra

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