Trainingslager 2018

1 lässt sich zu Beginn mal wieder festhalten: „Es war SCHÖÖN“. (Nachhall: schöön, schöön)

Das 13. Trainingslager fand wie immer im Hössensportzentrum in Westerstede statt. Der Wetterbericht der ersten Osterferienwoche ließ nichts Gutes erahnen. Der angekündigte Regen blieb dann aber zur Freude aller so gut wie aus. Eine große Fluktuation der Teilnehmerzahl ließ dieses Jahr nur ein kleines Zeitfenster für das obligatorische Gruppenfoto zu. In der Spitze waren wir mit 25 Athleten und unserem Trainer Detlef auf dem Sportplatz vertreten. Wie jedes Jahr waren wir auch kaum zu überhören: Dank Vorsinger Sam, verschreckten wir im angrenzenden Wald auf der Schokorunde die Rehe und brüllten das altbekannte Cluplied heraus. Es wurde noch nie so viel gesungen und getanzt, denn die Musikboxen waren unser ständiger Begleiter, was dazu führte, dass nach einigen Tagen der Weg zum Sportplatz nur noch tanzend erreicht wurde. Happy Hanukkah sei Dank.

Die 18 Trainingseinheiten an den 7 Tagen vor Ort forderten bei allen ihre letzten Kräfte. Unerwartete Umwege einer lockeren kurzen 5 km Runde, die dann auf 10,7 km anwuchs, trugen nicht zur erhofften Entspannung bei. Auch die 5 km vom Streichelzoo durften am 6. Tag nicht fehlen. An diesem Tag stand auch ein Besuch des Wellnessbades in Bad Zwischenahn an, in dem sauniert und der Whirlpool besetzt werden konnte. Das kalte Wetter ließ dieses Jahr für die Sprinter kaum kurze schnelle Läufe zu. Umso mehr durfte man sich dann an den, trotzdem noch schnellen, längeren Läufen erfreuen. Nach den 2 Trainingseinheiten am Vormittag und Nachmittag, stand zum Abschluss der 3. Trainingseinheit neuerdings Tabata auf dem Plan. Der nach asiatischer Kampfkunst klingende Workout forderte jeden Abend die letzten Kräfte bei jedem ab. Da kam es immer gelegen, wenn das Essen anstand und man möglichst 10 bis 15 Minuten früher auf der Matte stand, um seinen Energiespeicher wieder aufzufüllen. Die Abende und Mittagspausen wurden ausgiebig für Gesellschaftsspiele im Gruppenraum genutzt und am letzten Abend wurde noch einmal zusammen gespielt und gefeiert. Sam und Max ließen sich am Abfahrtstag nicht lumpen und starteten um halb 7 zu einer 19. Trainingseinheit, bei der mit unserer neuen mobilen Zeitmessanlage fachgerecht der 400 m Lauf der beiden gemessen wurde.

Auch wenn es im 13. Jahr in Westerstede viele Standards gibt, schaffen wir es dennoch jedes Jahr das Trainingslager einmalig zu machen. Wenn alle ohne größere Verletzungen sowie ausgepowert heimkehren und auf eine spaßige Woche zurückblicken können, dann kann man von einem vollends gelungenem Trainingslager sprechen.

Moritz Haider

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