Top-Fit bei den Deutschen-U16- Meisterschaften

Die Deutschen Meisterschaften der U16 fanden das zweite Mal im NetCologne Stadion in Köln statt. Für die SLC-Talente Tim Schreckenberg und Maximilian Kremser die Höhepunkte der schon erfolgreichen Saison. Für Trainer Detlef Steigerwald, der diese Meisterschaften eher kritisch für diese Altersgruppe sieht, ist es in erster Linie das sammeln von wichtigen Erfahrungen. Das Prozedere bei Deutschen Meisterschaften mit Aufrufzeiten, Callroom und der besonderen Atmosphäre unterscheidet sich schon deutlich von normalen Sportfesten. Von den Vormeldeleistungen war Maximilian Kremser als 6. gemeldet, und Tim Schreckenberg stand als 15. in der Meldeliste. Es war klar, mit persönlichen Bestleistungen konnte der Sprung in die Finalläufe gelingen.

Maximilian zeigte gleich im ersten Vorlauf Topform und stellte seine Bestleistung in 37,03 sec. ein und wurde nur vom späteren Deutschen Meister Joas Gerlach aus Jena geschlagen. Nach drei Vorläufen stand fest, dass sich Maximilian Kremser als 5. für den A-Endlauf qualifiziert hatte. Tim Schreckenberg trat im 3. und letzten Vorlauf über 800 m an. Für Trainer und Betreuer ein kleiner Vorteil, da man die Zeiten aus den anderen Vorlaufen dann bereits kannte. Die Sieger und sieben Zeitschnellste aus drei Vorläufen konnten sich für das Finale qualifizieren. Da der zweite Vorlauf sehr schnell war, musste auch Tim im dritten Vorlauf auf das Tempo drücken. Nach einem taktisch klugen Lauf wurde er mit persönlicher Bestleistung in 2:03,75 min. dritter. Nach kurzer Wartezeit kam die erlösende Mitteilung durch den ehemaligen Vorsitzenden des SLC`s und aktuellen LVN-Geschäftsführer Hans-Joachim Scheer, dass Tim als 10. den Sprung in das 800 m Finale geschafft hatte.

Mit deutlich weniger Nervosität gingen Tim und Maximilian am folgenden Tag die Finalläufe an. Tim Schreckenberg legte vor. Nach einem eher, auch für Mittelstreckler verschlafenden Start, schob sich Tim im Rennen weiter nach vorne und belegte mit einer starken Zielgeraden den siebten Platz.  Noch unglaublicher war die erneute Steigerung seiner Bestzeit auf 2:02,93 min. Das die Wespen in diesem Sommer schon agressiv zu Werke gingen, mussten schon viele Menschen erleben, das Maximilian Kremser aber im Startblock seines 300 m Finals unter den Arm gestochen wurde war schon unglaubliches Pech. So konnte er leider nicht mehr an seine Bestleistung heranlaufen und belegte in 37,72 sec. Platz acht. Ein tolles, erfolgreiches Wochenende für Athleten, den Trainer und dem zahlreichen SLC-Anhang!

Auch Bemerkenswert: In nur einer Woche landeten mit Sam Auer, Inga Hundeborn sowie Tim Schreckenberg und Maximilian Kremser 4 SLC`er unter den besten Acht bei den Deutschen Meisterschaften ihrer Altersklassen.

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