Nicht die wahre Inga

Die ersten Nordrheinmeistertitel 2011 auf der Bahn wurden am Samstag in den Langstreckenwettbewerben der Schüler/innen A vergeben. Nach ihrem letztjährigen Sieg in der Klasse W 14 und einem großartig erkämpften Sieg bei den Crossmeisterschaften in Köln gehörte Inga Hundeborn im 2000 m-Lauf der Klasse W 15 zwangsläufig zu den Topfavoritinnen über 2000 m.

Ob es die wegen einer Klassenfahrt im Vorfeld nicht optimale Vorbereitung war, die Bürde der Mitfavoritin oder gesundheitliche Probleme, die im Vorfeld Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und beim Einlaufen dann sogar Hüftprobleme bereiteten, werden erst die nächsten Tage zeigen, Tatsache war, dass Inga in Essen nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte. Zu keiner Phase des Rennens konnte sie ihre gewohnte Stärke, das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen, umsetzen. Am Ende blieb sie in 7:05,29 Minuten nicht nur knapp 20 Sekunden hinter ihrer Siegerzeit aus dem Vorjahr zurück, sondern als Fünfte auch platzierungsmäßig deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Inga, die selbst natürlich besonders enttäuscht war, richtet den Blick aber schon wieder nach vorne, denn die Saison fängt gerade erst an und es gibt noch reichlich Gelegenheit, es in Zukunft wieder besser zu machen.

Volker Treppel

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